Musik verbindet Menschen – und genau das durften unsere Schülerinnen und Schüler beim Projekt 6K UNITED! auf ganz besondere Weise erleben. Über mehrere Monate hinweg bereiteten sich die Kinder mit großer Begeisterung im Musikunterricht auf das Abschlusskonzert vor. Gemeinsam wurden die Lieder einstudiert, Texte gelernt und Choreografien geübt. Dabei standen nicht nur das Singen, sondern auch Teamgeist, Ausdauer und die Freude an der Musik im Mittelpunkt. Unser diesjähriges Motto Wir sind TEAM LIEBE war eine ganz schön klare Ansage! Der große Tag war schließlich ein unvergessliches Erlebnis: Gemeinsam mit mehreren tausend Kindern aus unterschiedlichen Schulen füllten unsere Schülerinnen und Schüler die Olympiahalle in München mit ihren Stimmen. Schon beim Betreten der Arena war die besondere Atmosphäre spürbar. Die beeindruckende Bühne, die professionelle Band sowie die mitreißende Licht- und Tontechnik sorgten für echte Gänsehautmomente. Das abwechslungsreiche Programm führte durch verschiedene Musikrichtungen – von aktuellen Popsongs über internationale Lieder bis hin zu bekannten Klassikern. Unterstützt von einer Live-Band und einem begeisterten Publikum sangen die Kinder voller Freude, Selbstbewusstsein und Stolz. Besonders bewegend war das Gefühl, Teil eines riesigen Chores zu sein und gemeinsam mit tausenden anderen Kindern Musik zu machen. Für unsere Schülerinnen und Schüler war die Teilnahme an 6K UNITED! weit mehr als nur ein Konzert. Sie konnten erleben, wie viel durch gemeinsames Üben, ein Miteinander in gegenseitiger Liebe und Wertschätzung möglich ist. Viele Kinder wuchsen über sich hinaus, sammelten wertvolle Bühnenerfahrungen und stärkten ihr Selbstvertrauen. Ein herzlicher Dank gilt allen Eltern und Familien, die ihre Kinder unterstützt haben. Ebenso bedanken wir uns bei allen Kolleginnen und Kollegen, die das Projekt mit großem Engagement vorbereitet und begleitet haben. Außerdem bedanken wir uns beim Förderverein und der Sparkasse BGL für die Verpflegung am Mittag. Unsere Gemeinde Piding unterstützte uns großzügig bei den Buskosten-herzlich Dank! Die Teilnahme an 6K UNITED! war für unsere Schulgemeinschaft ein musikalisches Highlight, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir sind stolz auf unsere Sängerinnen und Sänger und freuen uns schon jetzt auf viele weitere gemeinsame musikalische Erlebnisse. (Text: Stefanie Zapf)
 
 
 
         
 
 
 
          
 
 
 
 
 
 
                                                                       

Die Pidinger Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse verbrachten drei ereignissreiche Tage im Schullandheim in Jettenbach. Trotz regnerischen Wetters am ersten Tag konnten zahlreiche spannende Aktivitäten unternommen werden. Am Programm standen ein Besuch des Wildtierparks Oberreith sowie des dazugehörigen Klettergartens. Mit viel Mut, Geschick und Ausdauer meisterten die Kinder die verschiedenen Stationen und bewiesen Teamgeist. Der zweite Tag bot viel Zeit für eine Schnitzeljagd sowie gemeinsames Spielen in der Natur. Bei einer Wanderung zum Spielplatz erkundeten die Kinder heimische Bäume, überprüften die Wasserqualität des Baches und erforschten mit Lupen Tiere im und am Wasser. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Abend mit Disco, Lagerfeuer und Stockbrot. Am dritten und letzten Tag hieß es bereits wieder Abschied nehmen und die Heimreise antreten. Die drei Tage waren für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis. Besonders beeindruckend war das rücksichtsvolle Miteinander der Kinder. So verliefen die Tage harmonisch und reibungslos und werden allen noch lange in schöner Erinnerung bleiben. (Text und Fotos: Anna-Lena Fritsch)

 

 

                                                               

Am 11.06.2026 besuchten die 5.und 6. Klassen der Mittelschule Piding die Ausstellung zum Thema Römer im Lokschuppen.

Zu Beginn nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer interessanten Führung durch das Museum teil. Dabei erfuhren sie viel Wissenswertes über die Entstehung des Römischen Reiches, dessen Entwicklung und Ausbreitung sowie den Untergang des Imperiums. Anhand zahlreicher Ausstellungsstücke, Modelle und anschaulicher Erklärungen konnten die Kinder einen guten Einblick in das Leben der Römer gewinnen.

Im Anschluss an die Führung nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Workshop teil. Dort hatten sie die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und aus Gips römische Fibeln herzustellen. Mit viel Freude und Geschick gestalteten sie ihre eigenen Werkstücke, die sie anschließend als Erinnerung mit nach Hause nehmen durften. (Text: Nadine Koch, Fotos: Nadine Koch)

 

 

 

Im Juni machten sich die Klassen 2a und 2b zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Ginzinger und Frau Fiedler auf den Weg zu den Milchwerken Berchtesgadener Land. Nachdem die Kinder einige Wochen zuvor bereits einen Bauernhof besucht hatten, konnten sie nun erleben, wie die wertvolle Milch weiterverarbeitet wird und schließlich als fertiges Produkt im Kühlregal landet.

Herzlich begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler von zwei freundlichen Mitarbeiterinnen der Milchwerke. In einem anschaulichen Gespräch erfuhren die Kinder zunächst, warum die gesunde Nahrung der Kühe für den guten Geschmack der Berchtesgadener Bergbauernmilch so wichtig ist. In einer großen Vitrine konnten sie anschließend die Vielzahl an Produkten bestaunen, die aus der Milch hergestellt werden.

Außerdem lernten die Kinder den Begriff Genossenschaft kennen. Sie erfuhren, dass die Milchwerke mit rund 1600 Landwirten zusammenarbeiten und diese gleichzeitig Eigentümer der Molkerei sind. So wurde deutlich, wie eng die Bauernhöfe und die Milchwerke miteinander verbunden sind.

Besonders spannend war die Frage, wie aus Gras eigentlich Milch wird. Die Kinder erfuhren viel über die Verdauung der Kühe und darüber, welche wichtige Rolle die Tiere bei der Milchproduktion spielen. Dabei wurde auch das Thema Umweltschutz aufgegriffen. Leider gelangen immer wieder Plastikabfälle auf Wiesen und Weiden. Werden diese von Kühen gefressen, können die Tiere ernsthaft erkranken. Die Kinder erkannten schnell, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Umwelt ist.

Anschließend erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass die Milch von Bauernhöfen zwischen Zugspitze und Watzmann abgeholt wird. Die Milchtanker erfassen die Milch dabei in einem besonderen Drei-Kammer-System. Ebenso beeindruckte die Kinder eine riesige Spülanlage, die die zurückgegebenen Milch-Glasflaschen gründlich reinigt und für ihren nächsten Einsatz vorbereitet.

Ein besonderes Highlight erwartete die Kinder am Ende der Führung: Jeder durfte selbst Sahne in einem kleinen Becher so lange schütteln, bis daraus Butter entstand. Stolz probierten die Kinder ihre selbst hergestellte Butter anschließend auf frischem Brot. Ein Schüler brachte seine Begeisterung treffend auf den Punkt: „Bisher mochte ich Butter nicht, aber heute hat sie mir zum ersten Mal richtig gut geschmeckt.“

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielte bei der Besichtigung eine wichtige Rolle. Die Kinder erfuhren, dass die Milchwerke großen Wert auf Umweltschutz legen und deshalb versuchen, bei ihren Verpackungen möglichst wenig Plastik zu verwenden. So lässt sich beispielsweise die Pappummantelung vieler Joghurtbecher leicht vom Kunststoffbecher trennen, was das Recycling erleichtert und Ressourcen schont.

Die Schülerinnen und Schüler hatten auch an diesem Ausflug viel Freude und konnten zahlreiche neue Erkenntnisse gewinnen. So schloss sich für die Kinder der Kreis von der Kuh auf der Weide über die Milchverarbeitung bis hin zum fertigen Milchprodukt im Kühlregal – ein spannender und lehrreicher Vormittag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. (Text und Fotos: Regina Fiedler-Müller)

 

 

           

 

           

 

Ende Mai unternahmen die Klassen 2a und 2b gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Ginzinger und Frau Fiedler einen spannenden Ausflug zum Bauernhof der Familie Stadler. Schon bei der Ankunft wurden die Kinder herzlich empfangen. Zur Begrüßung gab es einen leckeren Milchumtrunk, der allen hervorragend schmeckte. Anschließend sorgte ein fröhliches Aufwärmspiel mit Schwungtuch und Ball für viel Spaß und gute Stimmung.

Danach erklärte die Bäuerin den Kindern, was Milchkühe fressen und warum gesundes Gras sowie Kraftfutter für die Tiere wichtig sind. Mit großem Interesse hörten die Schülerinnen und Schüler zu und stellten viele Fragen.

Ein besonderes Highlight war die Besichtigung des großen Traktors. Die Kinder durften auf den Fahrersitz klettern und sich einmal wie echte Landwirte fühlen. Während sie geduldig auf ihren Einsatz warteten, beobachteten sie die friedlich grasenden Milchkühe auf der Weide neben dem Bauernhof.

Natürlich durfte auch ein Blick in den Stall nicht fehlen. Dort konnten die Kinder die Jungtiere aus nächster Nähe bestaunen. Außerdem besichtigten sie den Melkstand und erfuhren, wie die Milch gewonnen wird.

Im Bauerngarten wartete anschließend ein spannendes Suchspiel auf die jungen Besucher. Mit viel Eifer machten sie sich auf die Suche nach Salatköpfen, Kohlrabi, Petersilie und vielen weiteren Pflanzen. Dabei gab es jede Menge zu entdecken und zu lernen.

Zum Abschluss wurden die Kinder mit selbstgebackenen, frischen Dinkelsemmeln belohnt. Dazu gab es Butter von den Milchwerken und frische Kräuter direkt aus dem Bauerngarten – ein leckerer Genuss für alle.

Für eine ganz besondere Überraschung sorgten schließlich die erst drei Tage zuvor geschlüpften Küken. Im Haus konnten die Kinder die kleinen Tiere unter einer Wärmelampe besuchen. Leise und vorsichtig nahmen sie die flauschigen Wollknäuel in die Hände und streichelten die niedlichen Küken. Dieser Moment wird vielen Kindern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Der Besuch auf dem Bauernhof der Familie Stadler war für die Klassen 2a und 2b ein spannendes, lehrreiches und rundum gelungenes Erlebnis. Die Kinder konnten Landwirtschaft hautnah erleben und viele interessante Eindrücke mit nach Hause nehmen.  (Text und Fotos: Regina Fiedler-Müller)

 

 

           


Mit einer feierlichen Veranstaltung am Thumsee wurde ein besonderes Projekt der Mittelschulen Piding-Anger und Bad Reichenhall erfolgreich abgeschlossen: Die neuen Wegeschilder entlang des beliebten Rundwegs wurden offiziell eingeweiht.

Zahlreiche Gäste aus Politik, Schule, Handwerk und Öffentlichkeit waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern das Ergebnis monatelanger Arbeit zu feiern. Für einen stimmungsvollen Auftakt sorgten die Kinder der Grundschule Piding unter der Leitung von Anna-Lena Fritsch.

Im Rahmen des Projekts „Praxis an Mittelschulen“ setzten sich die Jugendlichen intensiv mit der Natur rund um den Thumsee auseinander. Gemeinsam mit Bauhofleiter Martin Haberlander erkundeten sie die heimische Tier- und Pflanzenwelt, entwickelten anschließend mit der Reichenhaller Künstlerin Silke Blumhoff kreative Gestaltungsideen und entwarfen informative Schilder zu den Besonderheiten dieses einzigartigen Naturraums.

Schulleiterin Magdalena Perez Moreno begleitete die Planung und Umsetzung des Projekts im Schulverbund Piding-Anger und Bad Reichenhall und setzte damit einen weiteren Schwerpunkt in der praxisnahen Berufsorientierung. Durch die Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben, Künstlern und kommunalen Einrichtungen konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten praktisch einsetzen, unterschiedliche Berufsfelder kennenlernen und wertvolle Erfahrungen außerhalb des Klassenzimmers sammeln.

Heute säumen die Tafeln den Rundweg und laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Natur bewusster wahrzunehmen. Sie informieren über Insekten, Fische, Biber, Spechte und viele weitere Bewohner des Thumsees sowie über die Pflanzenwelt rund um das Kleinod. Gleichzeitig machen sie deutlich, wie wertvoll und schützenswert heimische Lebensräume sind.

In ihrer Begrüßung betonte Magdalena Perez Moreno die besondere Bedeutung des Projekts: „Der Thumsee ist weit mehr als ein idyllischer Ort der Ruhe, der Begegnung und des Miteinanders – er ist ein Stück Heimat.“ Die neuen Wegeschilder seien Ausdruck von Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Engagement junger Menschen, die ihre Ideen eingebracht und ihre Heimat aktiv mitgestaltet haben.

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war die Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben. Unter fachkundiger Anleitung von Metallbaumeister Daniel Bender fertigten Schüler der 8. Klasse der Mittelschule Piding-Anger die Halterungen für die Eingangsschilder des Rundwegs. Dabei erhielten sie praktische Einblicke in handwerkliche Berufe und erlebten, wie aus einer Idee ein dauerhaft sichtbares Ergebnis entsteht.

Die anwesenden Ehrengäste würdigten das Engagement der Schülerinnen und Schüler und hoben insbesondere ihre Eigeninitiative, Ausdauer und Bereitschaft hervor, Verantwortung für Natur und Gemeinschaft zu übernehmen.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Schule, Handwerk, Kommunen und engagierte Partner zusammenarbeiten. Unser herzlicher Dank gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Gelingen beigetragen haben: der Regierung von Oberbayern, der Hubert-Beck-Stiftung, der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost, den beteiligten Handwerksbetrieben, den Städten und Gemeinden, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bauhofs Bad Reichenhall (Stadtgärtnerei) sowie allen Kolleginnen und Kollegen und Helferinnen und Helfern im Hintergrund.

Ein besonderer Dank gilt der Künstlerin Silke Blumhoff, die das Projekt mit ihrer Kreativität, ihrer Begeisterung und ihrem großen Engagement maßgeblich geprägt hat. Sie verstand es, die Ideen der Schülerinnen und Schüler aufzugreifen und gemeinsam mit ihnen etwas Einzigartiges zu schaffen.

Vor allem aber gilt unser Dank den Schülerinnen und Schülern selbst. Mit ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und ihrem Durchhaltevermögen haben sie ein Projekt verwirklicht, das noch viele Jahre Menschen am Thumsee begleiten wird. Die Wegeschilder informieren, regen zum Nachdenken an und erzählen die Geschichte junger Menschen, die Verantwortung übernehmen und ihre Heimat aktiv mitgestalten.

Darauf können alle Beteiligten stolz sein. (Text: Magdalena Perez Moreno, SL.)

 

 

                   

 

 

            

 

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