Halloween - kaum ein angloamerikanischer Brauch erfährt so viel Ablehnung und Zuspruch zugleich wie dieses Fest, das in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November gefeiert wird. Den geschichtlichen Hintergrund kennen allerdings nur wenige.

Halloween ist eine Abkürzung von "All Hallows evening" und heißt auf Deutsch "der Abend vor Allerheiligen". Das Fest entstand vor ungefähr 2000 Jahren in Irland. Dort feierten die Kelten in dieser Nacht den Jahreswechsel. Sie dankten für die gute Ernte und beteten um Glück für das neue Jahr. Viele Iren glaubten, dass in dieser Nacht die Seelen der Toten aus den Gräben steigen und ihr Unwesen treiben. Um sich vor den Geistern zu schützen, verkleideten sich die Menschen und trugen Masken. Auch ausgehöhlte Rüben (später Kürbisse) wurden aufgestellt. Irische Einwanderer brachten das Fest dann vor ungefähr 150 Jahren mit nach Amerika. Dort wird es bis heute mit großer Begeisterung gefeiert. Von Amerika kam der Brauch wieder zurück nach Europa und verbreitete sich auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland wird Halloween immer beliebter." (4 teachers, by indidi)

So hat Halloween im landeskundlichen Englischunterricht seinen festen Platz gefunden. In diesem Schuljahr durften die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe unter muttersprachlicher Anleitung von unserer Fremdsprachenassistentin, Frau Lorelei Nichols, einen traditionellen Halloweenkürbis schnitzen. Dabei lernten sie wichtige Wörter und Strukturen rund um das Wortfeld Halloween und vertieften den gelernten Wortschatz, indem sie nach englischen Arbeitsanweisungen von Frau Nichols einen Kürbis aushöhlten und ihn mit einem Gesicht versahen. Am Ende der Stunde verteilte unsere Assistentin - ganz nach amerikanischem Brauch und als Hexe verkleidet - Halloween Süßigkeiten mit dem Spruch: "Trick or treat?" (Text: Gertraud Neunzig)

 

In den letzten Tagen durfte die 8. Klasse der Mittelschule Piding-Anger erste handwerkliche Erfahrungen beim Bau der Gemeinsam-Bank machen. Dies wurde durch eine großzügige Spende der Hubert-Beck-Stiftung und der Unterstützung der Gemeinde Piding möglich gemacht.

In einem mehrtägigen Projekt der 8. Klasse zur Berufsorientierung an Mittelschulen entstand eine weitere Sitzbank für den Pausenhof der Mittelschule Piding-Anger unter Anleitung von Diplom Kunsttherapeut Michael Zuber aus Rosenheim.

Die Schülerinnen und Schüler konnten hier erste praktische Erfahrungen als "Betonbauer", "Fliesenleger" und "Schreiner" sammeln. Die interessierten Mittelschüler arbeiteten in Kleingruppen zusammen und haben die Betonwangen für die Bank geformt. Während der ersten beiden Praxistage mischten sie den Beton und gossen ihn anschließend in Metallformen.

Nach dem Aushärten des Betons konnten die gewonnenen Betonteile an den weiteren Praxistagen geschliffen werden. Die Sitzflächen wurden aus Lärchenholzbrettern nach Maßgabe zurechtgeschnitten, geschliffen und letztendlich mit den Betonteilen zu einer tragfähigen Sitzgelegenheit zusammengeschraubt.

Um die Sitzbank noch attraktiver zu gestalten, dekorierten Schülerinnen und Schüler die Betonfüß der Sitzbank mit farbenfrohen Fliesenmosaiksteinen.

Die Projekttage haben den Jugendlichen nicht nur den Einblick in handwerkliche Tätigkeiten ermöglicht, auch die Teamarbeit wurde maßgeblich gefördert. Jungen und Mädchen verloren ihre Scheu, die notwendigen Maschinen zum Einsatz zu bringen und handwerkliche Tätigkeiten auszuführen. Stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrem Klassleiter, Herrn Thomas Bauer, die fertige Sitzbank bei einer kleinen Einweihungsfeier. Dabei sprach Rektorin Magdalena Perez Moreno den Jugendlichen für ihre handwerklichen Leistungen ein großes Lob aus und betonte die Bedeutung der praktischen Erfahrungen für die spätere Berufswahl. Bei Herrn Bauer und Herrn Zuber bedankte sie sich für die gelungene Durchführung der Projektarbeit. Der Hubert-Beck-Stiftung und der Gemeinde Piding galten ein ganz besonderes "Vergelt´s Gott". Abschließend wurde bei strahlendem Sonnenschein noch ein gemeinsames Foto von allen Beteiligten auf der Gemeinsambank gemacht.

 

Freitag, 29.09.2023: Ganz wie bei "den Großen" lief die Wahl zu den Schülervertretern an der Schule Piding ab. In den Räumlichkeiten der 6. Klasse - etwas entfernt von dem Klassenzimmer, wo nächsten Sonntag die Wahl zum Bayerischen Landtag stattfindet - war das Wahllokal eingerichtet.

Die stimmberechtigten Schülerinnen und Schüler wurden bei der Anmeldung registriert, dann zur Stimmzettelausgabe weitergeleitet, um in weiterer Folge gemäß des demokratischen Grundsatzes geheim ihre Stimme abzugeben und die beiden getrennten Stimmzettel für Schüler- und Lehrervertreter in die Wahlurne zu werfen. Auf der Kandidatenliste standen acht Schüler*innen aus vier unterschiedlichen Jahrgangsstufen und drei Lehrkräfte.

Nach der erfolgreich durchgeführten Wahl, aber noch vor der spannenden Stimmauszählung, lud die 6. Klasse ihre Schulleiterin, Frau Magdalena Perez Moreno, zu einem Fototermin dirket vor den Originalwahlkabinen nebst Wahlurne ein, die am kommenden Sonntag, 8. Oktober 2023 bei der bayerischen Landtagswahl in Piding zum Einsatz kommen.

Das Ergebnis:        

1. Schülersprecher:        Marko Tomic, Klasse 9
2. Schülersprecherin:     Janine Seibold, Klasse 9
3. Schülersprecher:        Lionel Große, Klasse 8

Verbindungslehrkraft:     Frau Stefanie Zapf (Klassleitung 4a)

 

Der Dank gilt allen, die sich zur Wahl gestellt haben, denn nur durch deren Bereitschaft hatten die Wähler auch tatsächlich eine (Aus-)Wahl.  

(Text von Barbara Rohrböck, 6. Klasse)

Mittwoch, 27.09.2023: Es war schon lange geplant - und jetzt stellten sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse der Herausforderung, im Kletterparcours beim Stadion in Bad Reichenhall ihre persönlichen Grenzen auszuloten.

Die beiden jungen, engagierten Trainerinnen Anna Hauber und Sophia Eichler leiteten die Schülerinnen und Schüler professionell an. Jeder sollte sich zuerst in seiner Komfortzone "bewegen", um dann allmählich in die sog. "Lernzone" zu kommen.

Nach Teambildungsübungen am Boden und auf der Slackline ging es nach Anlegen der Klettergurte und -helme in zwei getrennten Gruppen in den Parcours. Bei der sogenannten "Tandem"-Übung mussten jeweils zwei Partner gemeinsam - jeder auf seinem eigenen Seil - eine längere Strecke zwischen zwei Bäumen in beachtlicher Höhe überwinden. Gesichert wurde von unten durch die Mitschüler.

 

 

Bei der zweiten Station war die "challenge", in noch größerer Höhe von einem schwingenden Holzelement zum nächsten zu steigen. Die Helfer am Boden versuchten dabei, die Holzteile mithilfe von Zugseilen zu einer "begehbaren Brücke" aneinanderzureihen. - Und ... wer den "besonderen Kick" wollte, konnte sich beim "Abseilen" wünschen, erst später in den Seilen zu landen und etwas den freien Fall zu genießen.

Oberste Gebote bei beiden Stationen waren immer: gute Zusammenarbeit, Zuverlässigkeit beim Sichern und Konzentration.

Bei der Feedbackrunde war klar: Es war richtig toller Vormittag! - Wir kommen wieder!

(Text von Barbara Rohrböck, 6. Klasse)

Für 28 Mädchen und 27 Buben begann vor wenigen Tagen ein neuer Lebensabschnitt. Sichtlich aufgeregt fanden sich die Schulanfänger mit ihren kreativ gestalteten und reich gefüllten Schultüten in der Schulsporthalle der Grund- und Mittelschule in Piding ein. Von Eltern und Großeltern begleitet, saßen die Mädchen und Buben auf den vorderen Bänken und waren gespannt, was nun folgen würde. Zu Beginn spielten Klara Helminger auf dem Hackbrett, Katharina Seeböck Gitarre und Xaver Holzner Ziach, die Klasse 4a sang ein beschwingtes Lied.

 

Rektorin Magdalena Perez Moreno begrüßte alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Gäste sehr herzlich und stellte die neue Konrektorin, Frau Rebecca Poth, vor. Dann wünschte sie den 55 Erstklässlern viel Spaß am Lernen und Neugierde auf alles Neue, das sie künftig entdecken dürfen. Sie zeigte sich überzeugt, dass die Kinder an der Schule viele Früchte ernten werden, und hatte dazu einen Apfelbaum aus Holz mitgebracht.

Davon durften einige Schulanfänger*innen schöne rote Äpfel pflücken, auf deren Rückseite sich verschiedene Symbole befanden: Ziffern sollten die Welt der Zahlen und des Zählens darstellen, ein Buch das Erlebnis "Lesen", ein Kuscheltier stand für die Freundschaften, die man in der Grundschulzeit schließen kann und ein Radiergummi, der dafür sorgt, dass man Fehler ausbessern kann, war auch dabei.

Frau Perez Moreno wandte sich an die Eltern und meinte, dass ein Mensch nie wieder so viel in so kurzer Zeit lernen wird wie während seiner Kindheit und dies verdiente Anerkennung. Sie wünschte den Schülern eine schöne Schulzeit an der Grundschule Piding und dankte dem Förderverein sowie dem Elternbeirat für die hervorragende Verköstigung der anwesenden Gäste und der Gemeinde und der Sparkasse BGL für Geschenke zum Schulbeginn. Im Anschluss begrüßte Herr Bürgermeister Hannes Holzner die Schulfamilie und die Schulanfänger, mit denen er sich über den 1. Schultag freute. Er wünschte ihnen viel Spaß und Erfolg für den neuen Lebensabschnitt und meinte, wer ein Ziel vor Augen hat, lerne, die Durststrecken im Leben durchzustehen. Dann fragte er die Erstklässler: "Habt ihr denn schon Berufswünsche?" Mehrere Arme schossen in die Luft und die Buben und Mädchen bekundeten ihre Absicht, später einmal als Lastwagenfahrer, Tierärztin oder Schauspieler zu arbeiten. Herr Holzner war angetan von den spontanen Einzelfällen der Kinder und meinte, dass alle gebraucht werden.

Die Schülerinnen und Schüler wurden nun für die Klasse 1a von Frau Sylvia Rühmer und für die Klasse 1b von Frau Dorothee Sihler aufgerufen und marschierten vergnüglich in ihre Klassenzimmer, wo der Unterricht um 11:00 Uhr endete. Nach einer Unterrichtsstunde und mit einer kleinen Hausaufgabe ausgestattet, wurden die stolzen ABC-Schützlinge vor der Schule von ihren Eltern abgeholt.

 

Unser letzter Schultag begann mit einem festlich gestalteten Abschlussgottesdienst im Pausenhof der Grundschule. Herr Diakon Peter Walter verstand es, die Schülerinnen und Schüler persönlich anzusprechen und sie auf den Ferienbeginn einzustimmen. Zusammen mit Frau Stefanie Zapf, die den Gottesdienst organisierte, verdeutlichte er mit dem "Bild der Sonnenblume" die Bedeutung der Gemeinschaft. Musikalisch stimmungsvoll umrahmt wurde der Gottesdienst von Frau Barbara Rohrböck und Frau Stefanie Eder.

Nach der Pause fand die Ehrung der Besten der Bundesjugendspiele 2023 durch Frau Stephanie Gallisch statt. Zum Schluss verabschiedete Frau Rektorin Perez Moreno die Kinder und Jugendlichen in die Sommerferien. Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen  durften nun durch ein Spalier marschieren und bekamen einen Glückbringer für ihre ihren weiteren schulischen Lebensweg.

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