Am 11.07.2024 besuchte die Klasse 2b mit ihrer Klassenlehrerin Frau Fiedler das Salzbergwerk in Berchtesgaden. In Bergmannskluft bestiegen 25 aufgeregte Kinder einen kleinen Zug, der sie unter Führung eines Bergwerkmitarbeiters in die ca. 12° C kühlen Gänge und Höhlen des Bergwerks transportierte.

Besonders beeindruckten die Kinder die in rötlichen Farbtönen schimmernden Salzadern an den Wänden. Da strich gerne das eine oder andere Kinderfingerchen darüber und wanderte in den Mund, um zu probieren, ob diese wirklich salzig schmeckten. Besondere Freude empfanden die Schüler, als sie über lange steile Holzrutschen in immer tiefer gelegene Salzhöhlen gelangten. Schließlich durften sie mit einem Holzfloß über einen Salzsee gleiten. "Oh, wie schön!", erklang da so manche Kinderstimme, als mit Untermalung klassischer Musik wunderschöne Lichterspiele an den dunklen Salzwänden erschienen. Das begeisterte nicht nur die kleinen Besucher. Viel zu schnell war dieser schöne Ausflug zu Ende. Aber die Erinnerungen bleiben, und so kauften sich noch einige Schüler ein schönes Foto, auf welchem sie auf der aufregenden Rutschbahnfahrt zu erkennen sind.

(Fotos: Salzbergwerk Berchtesgaden)

 

Vor wenigen Tagen kamen die Schülerinnen der 9. Klasse aus dem Fachbereich "Soziales" in den Genuss, zusammen mit einem Vertreter der italienischen Gourmetküche, Giovanni Defilippo, zu kochen. Es war eine abwechslungsreiche Erfahrung, bei der die Schülerinnen feinste Gnocci selbst herstellten, Nudelteige kneteten, Pilze fachmännisch putzten und mit der Zubereitung köstlicher Pastasaucen vertraut gemacht wurden. Der Halbtag verging in Windeseile und die Abschlussschülerinnen konnten viel über die Arbeit in einer Restaurantküche lernen. Der ehemalige Gastronom zeigte sein Können auf höchstem Niveau und überzeugte die Jugendlichen mit köstlichen Speisen. Zusammen mit der Schul- und Klassleitung konnten die jungen Köchinnen im Anschluss an das Kochvergnügen sämtliche Gänge genießen. Diese Kochveranstaltung war ein berufsvorbereitendes Projekt im Rahmen von "Praxis an Mittelschulen", das maßgeblich von der Gemeinde Piding unterstützt wurde; diese wünschte "Gutes Gelingen".

Vor wenigen Tagen versammelten sich die Vertreter der Schulfamilie der Grundschule Piding und Mittelschule Piding-Anger, um drei verdiente Mitarbeiter der Ganztagsbetreuung für ihre langjährige Mitarbeit zu ehren.

 

Nachdem Anni Leirer das Klavierstück "Indianertanz" zum Besten gab, begrüßte Rektorin Magdalena Perez Moreno die Festgäste und stellte eingangs fest, wie sehr die Bedeutung einer qualifizierten Nachmittagsbetreuung an den Schulen von Jahr zu Jahr zunimmt und die Nachfrage nach GATA-Plätzen kontinuierlich steigt. Gerade in dieser Zeit der wachsenden Herausforderungen lobte die Schulleiterin die ausgezeichnete Zusammenarbeit des Kollegiums und der Schulleitung mit dem gesamten TEAM der Ganztagsbetreuung, das von "Jonathan" grundgelegt wird.

Allen voran wurde Frau Christine Wachs für 30 Jahre Diensttätigkeit in der Nachmittagsbetreuung geehrt. Die siebenfache Mutter hat mit ihrer ganzen praktischen Erfahrung bereits in den 1990er Jahren nicht nur die Schule bereichert, sondern auch das Leben zahlreicher Kinder positiv beeinflusst und ist zum "Urgestein der Pidinger GATA" geworden. 

Vor 20 Jahren übernahm die erfahrene Sozialpädagogin und Mutter, Frau Sylvia Schmid-Bauer die Leitung der GATA - zuerst in Zusammenarbeit mit der AWO und seit 2016 unter der Trägerschaft von "Jonathan". Mit viel Liebe und pädagogischem Feingefühl steht Frau Schmid-Bauer an der Spitze ihres achtköpfigen TEAMS und meistert die täglichen Herausforderungen mit Herzblut und Wohlwollen. Frau Perez Moreno dankte der GATA-Leiterin für ihre unermüdliche Arbeit in den letzten 20 Jahren zum Wohle der Pidinger Kinder.

Für 10 Jahre Mitarbeit dankte die Rektorin Herrn Tobias Bauer und meinte, sie habe nicht nur das Glück, ihn als GATA-Mitarbeiter an der Schule verankert zu wissen. Herr Bauer steht als studierter Sozialarbeiter auch in der Funktion des JAS-Mitarbeiters den Grundschülern bei den unterschiedlichsten Problemen jeden Vormittag zur Verfügung. "Ich bekomme täglich mit, wie sehr dich die Kinder mögen, du hast eine besonders verständnisvolle und haltgebende Art, mit den Schülerinnen und Schüler umzugehen!", freute sich die Schulleiterin.

Bevor sich Frau Birgid D´Heureuse, Gemeindereferentin für Bildung und Soziales diesen Worten anschloss, präsentierten die Klassen 3b und 4a das Gesangsstück "Wir sind UNITED!" und begeisterten damit alle Anwesenden.

Die Gemeindereferentin stellte die Wichtigkeit und Bedeutung der Ganztagsbetreuung für die Eltern der Gemeinde Piding deutlich heraus, bedankte sich bei den drei Jubilaren und übergab zusammen mit der Schulleiterin die Geschenke der Gemeinde. Frau Sabine Wolf, 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Piding überbrachte ebenfalls die allerherzlichsten Grüße und den Dank der Gemeinde Piding an Frau Christine Wachs, Frau Sylvia Schmid-Bauer und Herrn Tobias Bauer.

Tim Wolters aus der Klasse 2b verstand es mit seinen ganz persönlichen Dankesworten, die Jubilare beinahe zu Tränen zu rühren. Er wünschte sich, dass sie noch lange in der GATA ihren Dienst tun - auf jeden Fall so lange wie er noch an der Schule ist.

Die Klasse 3b bereicherte die festliche Ehrung der Jubilare mit einem Gesangsbeitrag und Anni Leirer brillierte zum Schluss ein weiteres Mal auf dem Klavier.

Zu Beginn des Schuljahres 2023/24 wurde von Frau StRin Susanne Seefried, Leiterin des P-Seminars "Inklusion" am Karlsgymnasium Bad Reichenhall, Frau StDin Hildegard Schütz-Popp und Frau Rektorin Magdalena Perez Moreno eine neue und spannende Zusammenarbeit zwischen Gymnasium und Mittelschule erarbeitet.

Ein Teil des P-Seminars "Inklusion" des Karlsgymnasiums Bad Reichenhall, das die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler der 11./12. Jahrgangsstufe im Fokus hat, brachte sich seit Oktober 2023 regelmäßig in der 5. Jahrgangsstufe der Mittelschule Piding-Anger ein. Der engagierte Klassleiter der 5. Klasse, Herr Karl Wimberger, betreute die interessierten Gymnasiastinnen Alexandra Schenk, Lena Sacre, Miriam Preininger und Anna-Lena Rank bei ihrer berufsorientierenden Maßnahme und begleitete sie das gesamte Schuljahr über aktiv bei ihrer Zusammenarbeit mit den Mittelschülern. Die Schülerinnen des P-Seminars unterstützten die Mittelschüler bei ihren Hausaufgaben und festigten Lerninhalte, die den Kindern noch nicht hinreichend geläufig waren. Der Spaß durfte dabei nicht zu kurz kommen, also gab es auch gemeinsame Spielerunden, um sich von der Anstrengung zu erholen.

Die Mittelschüler der 5. Klasse freuten sich über die zusätzlichen Übungsnachmittage mit den jungen Schülerinnen des Karlsgymnasiums und nahmen das freiwillige Lernangebot sehr gerne an. Alle an dieser Kooperation Beteiligten sind sich einig, dass die wohlwollende Zusammenarbeit der beiden Schulen für die jungen Menschen eine große Bereicherung darstellt und keinesfalls eine "Eintagsfliege" bleiben soll.

Vor wenigen Tagen enthüllten Schülerinnen und Schüler der Pidinger Schule ein 6 x 2,5 m großes Wandbild, ein eindrucksvolles Kunstwerk im Eingangsbereich des Schulgebäudes. Die Teilnehmer der Kunstwerkstatt der Mittelschule Piding-Anger, die sich etliche Wochen für dieses Wandbild eingebracht haben, waren sichtlich stolz auf ihren großartigen Erfolg. Seit Schuljahresbeginn konnten sich außerhalb der Unterrichtszeit kunstinteressierte Mittelschüler bei der renommierten Künstlerin Silke Blumhoff in einer Kunstwerkstatt an der Schule Piding einfinden. Dort durften die Kinder und Jugendlichen ihre eigenen Lieblingsmotive unter Antleitung von Frau Blumhoff individuell ausarbeiten. Das Besondere an dieser Arbeit mit den Schülern ist die künstlerische Freiheit, die sie hier wöchentlich genießen und die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit bei der Arbeit einfließen zu lassen.

Da die Projektarbeit großen Zuspruch von Seiten der Schüler genießt, soll ab dem kommenden Schuljahr 2024/25 diese künstlerische und gleichzeitig berufsorientierte Maßnahme an der Mittelschule Piding-Anger langfristig etabliert werden. Für die Finanzierungszusage bedankte sich Rektorin Magdalena Perez Moreno beim Vorstand der Hubert Beck Stiftung, Herrn Helmut Krück, ehemaliger Ministerialrat am Kultusministerium. Herr Krück zeigte sich unlängst bei seinem Besuch an der Schule von dieser Art des Kunstprojekts äußerst begeistert und meinte, dass die finanzielle Unterstützung einer solchen Maßnahme eine gute Entscheidung sei. Er meinte, wenn den Kindern die erforderlicher Zeit gegeben wird, damit sie ihre Talente entdecken können und man sie einfach mal machen lässt, komme Tolles zum Vorschein.

 

Einen umfassenden Einblick in die Arbeit einer Bäckerei gewannen die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Mittelschule Piding-Anger bei einer Betriebserkundung in der Bäckerei Neumeier in Anger. Herzlich willkommen geheißen wurden sie dazu von Bäckerobermeister und Firmeninhaber Herrn Stefan Neumeier, seiner Gattin Petra Neumeier und dem Bäckermeister Helmut Huber. Im Focus stand dabei, einen Einblick in die Ausbildungsberufe Bäcker*in, Konditor*in und Bäckereifachverkäufer*in zu gewinnen. 

In der Backstube vermittelte Bäckermeister Neumeier den Schüler*innen einen Überblick über die Arbeitsmittel, die zur Herstellung von Brot, Semmeln und Kleingebäck nötig sind. Ein Highlight war die voll automatische Semmelstraße, mit der in kurzer Zeit eine große Menge an Kaisersemmeln produziert werden kann. Auch das aufwendige Gärverfahren bei der Herstellung von Sauerteigbrot weckte großes Interesse. In der Konditorei, die anschließend besichtigt werden durfte, waren es die - im Vergleich zu haushaltsüblichen Geräten - großen Gerätschaften, die Erstaunen hervorriefen. Das Bäcker- und Konditorhandwerk ist außerordentlich vielfältig und abwechslungsreich und erfordert eine grundlegende dreijährige Ausbildung. Dazu beantworteten Stefan Neumeier und Helmut Huber in einer anschließenden Fragerunde die Fragen der Schülerinnen und Schüler zu Arbeitsplatzmerkmalen, Ausbildungsinhalten und Vor- und Nachteilen der Selbstständigkeit. Er selbst, so Neumeier, führe seinen Betrieb mit 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits in vierter Generation und würde seinen Beruf jederzeit wieder ergreifen. Bei Pizza und Gebäck durften die Schülerinnen und Schüler selbst erfahren, wie gut die Produkte des traditionellen Bäckerhandwerks schmecken, die ausschließlich mit Zutaten aus der Region hergestellt werden. (Text: Gertraud Neunzig, Klasse 7)

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