Neuer Grundschulpausenhof eingeweiht

Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Grundschule Piding ihren neuen Pausenhof in Betrieb nehmen, der über die Sommerferien grundlegend saniert und kindgerecht gestaltet wurde.

Schulleiter Horst Schneider freute sich, dazu zahlreiche Ehrengäste begrüßen zu können, allen voran Bürgermeister Hannes Holzner. Vom Arbeitskreis „Pausehof“ waren die Gemeinderäte Rüdiger Lerach, Sabine Wolf, Walter Pfannerstill und Dr. Bernhard Zimmer gekommen, die den Anstoß zur Neugestaltung des Pausenhofes im Gemeinderat gegeben hatten und die Lehrkräfte Sylvia Rühmer, Lisa Schmid und Horst Schneider, die ebenfalls im Arbeitskreis mitarbeiteten. Die Gemeindeverwaltung war durch Geschäftsleiterin Annette Hirsch, Andreas Ortner vom technischen Bauamt und Kämmerer Robert Kern vertreten, die sich alle vorbildlich in ihren Ressorts für das Projekt engagiert hatten. Die Planung des neuen Pausenhofes lag in den Händen von Herrn Landschaftsarchitekten Hannes Kraus von Planungsbüro „die grille“. Auch die ausführenden Firmen waren mit ihren Chefs vertreten. Die Tiefbauarbeiten führte die Firma INB aus, repräsentiert durch die Diplomingenieure Helmut Bittner und Axel Natschläger. Die Spielgeräte aus dem Holz der Edelkastanie fertigte die Firma Robl und Bösmiller aus Garmisch-Partenkirchen. Wir durften Herrn Wolfgang Robl herzlich bei der Einweihung begrüßen. Die Klassen 4a, 4b, 2a und 2c gestalteten die Feier sehr stimmungsvoll mit Liedern und Gedichten. Schulleiter Horst Schneider bezeichnete den neuen Pausenhof als ein ganz besonders großes Geschenk, für das man sich heute recht herzlich bei allen, die es ermöglichten, bedanken wolle. Alle Grundschulkinder taten das mit einem langanhaltenden Beifall für ihre Gäste. In ihren Grußworten brachten allesamt die große Freude zum Ausdruck, die sie erfülle, weil der neue Pausenhof so gut gelungen sei. Planer Hannes Kraus ging besonders auf die verwendete Holzart für die Spielgeräte ein. Mit der Edelkastanie habe man sich durch die Anregung von Herrn Bernhard Zimmer genau für das richtige Holz entschieden. Dieses Holz sei langlebig, aus nachhaltigem Anbau in Deutschland gewonnen und für Kinderhände gut geeignet, weil es nicht splittert. Der Pausenhof habe rechts eine Kletterinsel und auf der linken Seite einen Kletterwald. Eine ganze Menge Bewegungsangebote also, die in der Schulpause so wichtig seien. Rüdiger Lerach als Leiter des Arbeitskreises rekapitulierte noch einmal den Werdegang des neuen Pausenhofes von der Idee über die konkrete Planung bis zur Verwirklichung und betonte, dass die Entscheidung, den Pausenhof im jetzt erzielten Umfang zu bauen, genau die richtige war. Er dankte besonders dem Planer für die genaue Umsetzung der Ideen des Arbeitskreises. Es sei etwas von bleibendem Wert entstanden. Sabine Wolf schenkte der Schule im Namen des Arbeitskreises eine prächtige Heidelbeerstaude für das Schulgartenbeet.

Bürgermeister Hannes Holzner bedankte sich im Namen der Gemeinde Piding bei allen Beteiligten von der Idee im Arbeitskreis über die Planung bis zur Verwirklichung. Das Gemeindeoberhaupt ging unter anderem auch noch auf die Kosten ein. So sei ein Gesamtkostenvolumen von etwas unter 300‘000 Euro zu bewältigen gewesen. „Aber das seid ihr Kinder uns gerne wert!“ rief er den Kindern zu. 150000 Euro Zuschüsse habe es von der Regierung von Oberbayern und von der Bürgerstiftung Berchtesgadener Land gegeben. Etwa 150 000 Euro müsse die Gemeinde Piding aus eigener Tasche bezahlen. Holzner wünschte den Kindern viel Freude und Spaß in den Pausen, wies die Schüler aber auch darauf hin, pfleglich mit den Geräten und kameradschaftlich mit den Mitschülern umzugehen. 

 

Frau Gemeindereferentin Marianne Aicher hielt schließlich noch eine besinnliche Segensfeier, bei der vier Schülerinnen und Schüler Fürbitten für den neuen Pausenhof und die Kinder vorlasen. Mit segensreichen Gebeten weihte Frau Aicher den neuen Pausenhof dann ein. Die Kinder verteilten abschließend kleine Erinnerungsgeschenke an die Ehrengäste.

Dann war es endlich soweit: Mit einem Countdown wurde das Signal gegeben und Herr Holzner, Herr Kraus, Herr Lerach und Herr Ortner schnitten das Absperrband durch und die Kinder durften ihren neuen Pausenplatz erobern.

Alle Kinder fanden Spiel- und Bewegungsangebote, die ihnen viel Freude bereiteten und gleichzeitig Ruhezonen, um gemütlich Brotzeit zu machen. Alles in allem eine gelungene Sache!